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Krankenversicherung

Grundsätzlich muss sich der Grenzgänger am Arbeitsort und somit in der Schweiz krankenversichern (Erwerbsortsprinzip). Er kann sich jedoch (abhängig vom Wohnsitz)von der Versicherungspflicht in der Schweiz befreien lassen, wenn er eine Versicherung im Wohnland nachweisen kann (Ausüben des Optionsrechts). Die bestehende gesetzliche oder private Krankenversicherung in Deutschland kann dann weitergeführt werden. 

Mit der Schweizerischen Pflichtversicherung hat der Grenzgänger die Wahl, sich in der Schweiz oder im Wohnland behandeln zu lassen. Er ist im Wohnland gesetzlich versichert und geniesst so den vertrauten Versicherungsschutz.

In der Schweiz sind alle Leistungen der obligatorischen Grundversicherung (KVG) gedeckt. Diese sind gesetzlich geregelt und umfassen alle wesentlichen Kosten im ambulanten und im stationären Bereich bei Krankheit, Mutterschaft und – falls nicht beim Arbeitgeber versichert – bei Unfall.

Für Behandlungen in der Schweiz gelten eine Jahresfranchise von CHF 300.¬ sowie ein Selbstbehalt von 10% bis CHF 700.¬ pro Kalenderjahr.

Ob Ehepartner und Kinder mit dem Grenzgänger mitversichert werden können, muss im Einzelfall geprüft werden. 

Der Grenzgänger ist Teil des gesetzlichen, schweizerischen Krankenversicherungssystems. Es gibt deshalb bei einer Rückkehr in das Krankenversicherungssystem des Wohnlandes keine Probleme, da die Versicherungsdauer in der Schweiz behandelt wird, als wäre der Grenzgänger im Wohnland gesetzlich versichert gewesen.

Mehrere Kassen bieten Versicherungsmodelle für Grenzgänger an. Wichtig ist in jedem Falle eine umfassende und individuelle Beratung, beispielsweise beim Backoffice Grenzgänger unseres Partners Sympany, Telefon 0800 826 46 20. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Sympany.

(Stand Februar 2017)

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