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Liebe Kolleginnen und Kollegen

Ein bewegtes Jahr mit Höhen und Tiefen neigt sich dem Ende entgegen. Die Verhandlungen über die Gesamtlohnsummenerhöhung für 2016 sind abgeschlossen. Erneut konnte bei den offen und fair geführten Diskussionen keine Einigung mit der Geschäftsleitung erzielt werden. Der AVR Vorstand erklärte sich mit dem Angebot für die Gesamtlohnsummenerhöhung von Seiten der Geschäftsleitung nicht einverstanden und sah von einer Unterzeichnung ab. Der AVR ist der Meinung, dass der Abschluss in Höhe von 0,9% keine ausreichende Wertschätzung der Mitarbeitenden darstellt und nicht ihre enormen Anstrengungen im laufenden Jahr würdigt. Die Geschäftsleitung verteidigte ihr Vorgehen unter anderem mit der Frankenstärke, der momentan negativen Teuerungsrate in der Schweiz und dem wachsenden Druck auf die Pharma- und Diagnostika-Branche. Des Weiteren möchte Roche ein klares Zeichen setzen, dass die Firma angesichts der enormen Investitionen und der Konjunkturentwicklung in der Schweiz keine führende Rolle im Branchenvergleich einnehmen wird. Ungeachtet dessen ist der AVR gewillt, sich auch im kommenden Jahr den Herausforderungen der nächsten Salärrunde zu stellen und sich für bessere Bedingungen für die Mitarbeitenden einzusetzen.

Ferner bedauert der AVR den ungünstigen Verlauf der Prämiengestaltung seitens der Versicherung Sympany. Die dem AVR mit dem Sympany-Kollektivvertrag versprochenen Rabatte wurden von der FINMA (Eidgenössische Finanzmarktaufsichtsbehörde) leider untersagt, was Sympany zu drastischen Prämienerhöhungen veranlasste. In Verhandlungen mit Sympany hat der AVR relevante Fragen für die Versicherten diskutiert; die Antworten der Sympany darauf sind auf der AVR Homepage aufgeschaltet.

Andererseits konnten wir aus den Courtagegeldern erfreulicherweise auch dieses Jahr diverse gemeinnützige Institutionen unterstützen, angefangen von der Gassenküche bis zu jungen Schweizer Ärztinnen und Ärzten, die in Nigeria einen humanitären Einsatz leisteten.

Dank der gelebten Sozialpartnerschaft mit der Personalabteilung war es dem AVR wiederum möglich, Restrukturierungen wie zum Beispiel beim Projekt „Make-a-move“ einen Sozialplan auszuhandeln, der die betroffenen Mitarbeitenden der Parenteralia Basel bestmöglich schützt. Ebenso gelang es, die im letzten Jahr begonnene Zusammenarbeit mit unserem Standortleiter, Herrn Jürg Erismann, an quartalweise stattfindenden Jour Fixe Terminen zu festigen und unsere Anliegen zu adressieren.

Ein anderer Punkt, der den AVR immer wieder beschäftigt, ist das Thema kulturelle Unterschiede. Lesen Sie hierzu unser Interview mit Martin Späne, Leiter IT Region Europa & EEMEA.

Das neue Jahr beabsichtigt der AVR gesellig mit seinen Mitgliedern und ihren Begleitpersonen anzugehen und lädt am 22. Januar zur AVR-Neujahrs-Party unter dem Motto „Tausend und ein Traum“ in das neue Personalhaus ein. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen und das Wiedersehen mit Ihnen.

Im Namen des Gesamtvorstandes wünschen wir Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das Jahr 2016. Geniessen Sie die Festtage!

Der AVR bleibt weiterhin am Ball und steht Ihnen unverändert gemeinsam, aktiv und stark zur Seite.

 

Beste Grüsse

Adnan Tanglay, Präsident AVR                             Ursula Bingler, Vizepräsidentin AVR

                                     

 

Seitenwechsel - Martin Spaene im Gespräch

Bei der Roche Schwesterfirma Genentech in South San Francisco (SSF) können Mitarbeitende alle sechs Jahre einen „Sabbatical“ (Auszeit) über mehrere Wochen am Stück in Anspruch nehmen. In diesem Fall ist qualifizierte Vertretung gefragt. Martin Spaene, Head of IT Region Europe & EEMEA, nahm die Gelegenheit wahr, dieses Jahr während zweieinhalb Monaten für Cindy Elkins, Head of IT Americas und SSF Informatics Site Head, einzuspringen. AVR Präsident Adnan Tanglay sprach mit ihm über seine Erfahrungen mit kulturellen Unterschieden. mehr dazu

 

Ein „Applause“ für die Roche Anerkennungs-Kultur

Möchten Sie einer Kollegin oder einem Kollegen bei Roche einen besonderen Dank für eine Leistung aussprechen, bietet seit 2014 die konzernweite Online-Plattform „Applause“ dafür eine gute Möglichkeit. Sie können eine persönliche elektronische Grusskarte senden oder eine Person für eine finanzielle Prämie in Form von „Applause“-Punkten nominieren. Der AVR sprach mit Regina Meury, Senior Compensation & Performance Manager, über die Bedeutung dieser Plattform für die Wertschätzungskultur bei Roche. mehr dazu

 

Perspektivenwechsel mit „Just-Do-It“

Uwe Ihmsen, Principal Associate ADME & Toxicology Outsourcing und AVR Standortvertreter für Basel, gehört zu den Mitarbeitenden, die es dieses Jahr einfach getan haben. Er nahm am „Just-Do-It“ Programm teil und schnupperte während mehrerer Monate einmal in der Woche in eine andere Abteilung hinein. Den Gastaufenthalt empfand Uwe Ihmsen beruflich und persönlich als äusserst bereichernd und würde „Just-Do-It“ jederzeit weiterempfehlen. mehr dazu