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Neue AVR-Standortvertreterin im Interview

Seit Dezember bereichert Justine Frank, die bei Roche in Kaiseraugst als Order & Distribution Manager tätig ist, den AVR-Vorstand. Sie gehört damit zu den insgesamt vier Newcomern, die Ende November als Standortvertretende gewählt wurden. Frank ist 32 Jahre alt, lebt in Frenkendorf und verfügt sowohl über einen Bachelor of Arts in Hispanistik als auch ein Lehrdiplom für Maturitätsschulen. Stellvertretend für alle Neugewählten stand sie uns Rede und Antwort.

Die ersten drei Monate beim AVR sind bereits vorbei. Wie war Ihr Start?
Justine Frank: Dank der Unterstützung innerhalb des AVRs, aber auch durch meine Roche-Kollegen bin ich in meiner neuen Tätigkeit angekommen. Das sogenannte Götti-Prinzip, bei dem ein «alter Hase» aus dem AVR einen «Schützling» zu sich nimmt und in die Welt des AVR einführt, war für mich ein wichtiger Bestandteil, um mich zurechtzufinden und auch schnellstmöglich mitmachen zu können.

Konnten Sie schon in einer Arbeitsgruppe oder bei einer Personalberatung mitwirken?
Ich werde die Suppleantenstelle im Stiftungsrat der Pensionskasse ZV besetzen, was für mich persönlich eine sehr interessante Tätigkeit innerhalb des AVRs darstellt.
Bezüglich Personalberatung konnte ich auch bereits ein wenig Erfahrung sammeln. Hier ist es wichtig, dass der AVR eine kompetente Unterstützung bietet. Aus diesem Grund erhalten die Neuzugänge eine Schulung, damit wir dieser Aufgabe auch zu 100 Prozent gerecht werden können.

Was hat Sie motiviert, neben Ihrer Arbeit bei Roche auch noch im AVR tätig zu sein?
Die Roche-Kultur hat sich in den letzten Jahren stark verändert: Reorganisationen fallen immer öfter an. Wir befinden uns in einem stetig schneller werdenden Wandel. Wichtig ist hierbei, dass Roche-Mitarbeitende eine gute Unterstützung erhalten. Genau in solchen Momenten sollten Menschlichkeit und gegenseitiger Respekt gelebt werden.
Zum anderen nehme ich in Kaiseraugst die Rolle als Change Agent war, die als Schnittstelle zwischen Mitarbeitern und Leadership Team fungiert. Die hier gesammelten Erfahrungen möchte ich vom Team auf alle Roche-Mitarbeitende ausweiten.

Ihr Vater war bereits beim AVR – sogar als Präsident. Ist er Ihr Vorbild für Ihre Arbeit beim AVR?
Natürlich, ich habe miterlebt wieviel Herzblut und Arbeit er in den AVR gesteckt hat, und daran möchte ich anknüpfen! Der AVR hat nicht nur unter der Leitung meines Vaters, sondern auch jetzt mit Adnan Tanglay als Präsident viel erreicht. Nun ist es wichtig, dass wir darauf aufbauen. Der AVR muss noch präsenter werden.

Apropos: In welchen Bereichen sollte der AVR Ihrer Meinung nach noch stärker werden?
Meines Erachtens könnten wir noch mehr für ältere Mitarbeitende ab 50 Jahren tun, welche von Reorganisationen betroffen sind. Natürlich haben wir einen Sozialplan, der nach meiner Meinung jedoch nicht ausreicht, denn er deckt nur den finanziellen Part ab und bringt keine langfristige Sicherheit. Hinzu kommt die Möglichkeit der Substitutionspensionierung, was ich eine gute Sache finde, die aber wegen der Einschränkung nur selten zur Anwendung kommt. Deshalb bin ich der Meinung, dass wir hierfür andere Wege und Möglichkeiten finden sollten.

Was können Sie persönlich an Fähigkeiten und Erfahrungen in den AVR einbringen?  
Zum einen ein grosses Netzwerk, da ich bereits während meiner Schul- und Studienzeit bei Roche gejobbt habe und so viele Mitarbeitende kennenlernen durfte. Andererseits spreche ich unter anderem fliessend Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch, sodass sich viele Mitarbeitende an mich wenden können, ohne eine sprachliche Barriere vorzufinden. Ich bin kommunikativ, werde als vertrauenswürdig angesehen, was vor allem in Personalfällen wichtig ist, und bin durch meinen Vater sozusagen zweite AVR-Generation: Dadurch bringe ich frischen Wind und neue Ideen mit.

Was sind Ihre Ziele beim AVR?
Ich möchte mit dem Vorstand neue Ideen ausarbeiten, sodass wir uns stets weiterentwickeln. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass wir dem AVR noch mehr Gewicht gegenüber der Geschäftsleitung geben können. Vor allem liegt mir aber am Herzen, dass die Mitarbeitenden wissen, dass sie sich mit ihren offenen Fragen, Befürchtungen und Anregungen jederzeit an uns wenden und auf unsere Unterstützung zählen können.