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Vom Neuorientierungszentrum zum Roche Career Center

Heutzutage sind lebenslanges Dazulernen und Flexibilität entscheidend, möchte man im Berufsleben Erfolg haben. Doch wo liegen die persönlichen Stärken überhaupt? Wie kann man sich in einem Unternehmen weiterentwickeln? Und falls es doch einmal eine neue Stelle sein soll: Auf was ist bei einer Bewerbung zu achten?

Für all diese Fragen steht den Roche-Mitarbeitenden seit Anfang November neu das Roche Career Center (RCC) zur Verfügung, das aus dem bisherigen Neuorientierungszentrum (NOZ) hervorgegangen ist. Im Gegensatz zum NOZ, das sich lediglich an Personen richtet, die ihre Stelle verloren haben, bietet das RCC auf seiner Website respektive an seinem Standort am Basler Picassoplatz alle Informations- und Beratungsangebote rund um die berufliche Laufbahn an. So kann man beispielsweise ein 1:1-Coaching bei der Karriereplanung buchen, sich Unterstützung beim Bewerben holen, an Events oder Workshops zur eigenen Laufbahn teilnehmen oder sich anhand von Online-Selbsttests selbst besser kennenlernen.

Die Angebote des RCC stehen allen festangestellten Roche-Mitarbeitenden offen, sind gratis und können während der Arbeitszeit genutzt werden. Eine Erlaubnis der Vorgesetzten ist für den Besuch nicht nötig.

Wichtig: Das NOZ für diejenigen Mitarbeitenden, die von Restrukturierungen betroffen sind, gibt es auch weiterhin. Es ist neu einfach in das RCC integriert.

Gelungene Zusammenarbeit

Die Idee hinter dem RCC: Die Roche-Mitarbeitenden sollen im Sinne der Employability jederzeit fit für den Arbeitsmarkt sein. «Das RCC ist das richtige Projekt zur richtigen Zeit», freut sich Marion Eckert-Krause, die zusammen mit drei weiteren Vorstandsmitgliedern des Angestelltenverbands Roche (AVR) am Aufbau mitgearbeitet hat. Seit Sommer 2017 war ein Design-Team bestehend aus Vertretenden der Human Resources (HR), des AVR und der Arbeiterkommission Roche (AKR) mit der Erweiterung des NOZ zum RCC beschäftigt. «Der AVR sammelt ja laufend Erfahrung bei Personalfällen und Reorganisationen. Daher macht es Sinn, hier an einem Strang zu ziehen», meint Eckert-Krause.

Die Zusammenarbeit über die Funktionsgrenzen hinweg sei eine echte Win-win-Situation gewesen. So brachten AVR und AKR die Seite der Angestellten ein, während die HR-Abteilung die Seite des Unternehmens vertrat. «Unsere Ideen sind zu 100 Prozent eingeflossen», berichtet die AVR-Vertreterin.

Noch in der Pilotphase

Noch ist allerdings die Arbeit nicht abgeschlossen: Zurzeit läuft beim RCC die Pilotphase. Darin will das Design-Team anpassen, gestalten, aussortieren und auswerten. «Wir prüfen, welche Angebote wie oft genutzt werden und welche noch ganz fehlen», erklärt Eckert-Krause. Dabei ist das Team auch auf kreative Inputs und Rückmeldungen der Benutzenden angewiesen ­– entweder per Fragebogen im RCC selbst oder online über diesen Link: https://goo.gl/forms/wPxcXFaDCPIz3m1j1 Eckert-Krause betont: «Der AVR steht voll hinter diesem Projekt und wird es auch weiterhin begleiten ­– zum Wohle der Mitarbeitenden.» Übrigens: Ist das RCC erst einmal erfolgreich eingeführt, ist auch eine Zweigstelle in Kaiseraugst geplant.