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Zur Person - Gernot Scharf

Gernot Scharf, Global Quality Manager, Issue Management PTQSA , begann seine Karriere bei Roche in 2001 in der Abteilung Vitamine und Feinchemikalien im ehemaligen Werk in Sisseln. Der deutsch-schweizerische Doppelbürger wuchs im Südschwarzwald auf. Bevor er sich dem Studium der Naturwissenschaften in Freiburg im Breisgau widmete, verbrachte er mehrere Jahre bei der deutschen Bundesmarine und erkundete die Welt zur See. Gernot Scharf ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

 

Herr Scharf, wie fanden Sie den Weg zum AVR?

Ich hatte bereits zu Beginn meiner Tätigkeit bei Roche Kontakte zur damaligen AVR Sektion Sisseln geknüpft und wurde Mitglied. Nach der Trennung des Werkes Sisseln von Roche, zog ich 2005 nach Basel an die Grenzacherstrasse zur Parenteralia in den Bereich Qualitätssicherung. An einer Einführungsveranstaltung, an der auch der AVR präsent war, sprach mich kein Geringerer als Dr. Michael Pantze an, ob ich mir vorstellen könnte, aktiv im AVR Vorstand mitzuwirken. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer.

Wie sehen Ihre Aufgabenbereiche beim AVR aus?

Ich engagierte mich von Anfang an bei den Roche Pensionskassen, zunächst als Suppleant der Zusatzvorsorge (ZV) und Mitarbeitergewinnbeteiligung (MGB), später als Stiftungsrat der ZV und seit Frühjahr dieses Jahres als Vizepräsidenten im Stiftungsrat der ZV. In den vergangenen zehn Jahren vertrat ich den AVR in der Kommission für Gesundheit und Umwelt (KGU). Bei den gesellschaftlichen Anlässen des AVR obliegt mir die Organisation des Jubilaren-Essens, das traditionell jeweils zum Jahresbeginn stattfindet. Seit 2008 bin ich Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des AVR.

Als AVR Vizepräsident haben Sie von Ihrer Vorgängerin Ursula Bingler dieses Jahr die Leitung der Personalberatung übernommen. Was sind die Herausforderungen in diesem Bereich?  

Verbunden mit dem aktuellen Veränderungsprozess am Standort fühlen sich Mitarbeitende zunehmend verunsichert. Wir erhalten beim AVR täglich Anfragen für eine Personalberatung, wobei sich der Grossteil der Anliegen nach wie vor um Leistung, Verhalten und Vertrauen dreht. Zweifellos verzeichnen wir eine Zunahme von interkulturellen und globalen Themen. Wir arbeiten heute in so vielen Bereichen global vernetzter als zuvor und auch cross-funktional. Es wäre sicher von Vorteil, wenn wir mehr englischsprachige Mitglieder im AVR Vorstandsteam hätten.

Insgesamt ist der AVR bestrebt, eine gute Kommunikation zu den Mitarbeitenden zu pflegen. Hier spielt auch unser reger Kontakt mit der Personalleitung, respektive den HR Business Partnern, eine grosse Rolle. Die Prozesse für Informationen über Vorfälle und Restrukturierungen sind gut etabliert und werden laufend optimiert.

Was ist Ihre Motivation für Ihr langjähriges und unermüdliches Engagement beim AVR?

Es ist sowohl eine Herausforderung als auch erfüllende Bereicherung, Lösungen für Mitarbeitende in Konfliktsituationen zu finden. Dabei müssen es gar nicht die kniffligsten Fälle sein. Manchmal sind Ratsuchende schon zufrieden, wenn ihnen eine unabhängige Person Gehör schenkt.

Was meinen Einsatz für den AVR erleichtert, ist die Akzeptanz in meiner Abteilung sowie die Unterstützung durch den Line Manager. Eine wesentliche Rolle spielt natürlich auch das mir entgegengebrachte Vertrauen in der Runde des AVR Gesamtvorstandes. Dafür möchte ich an dieser Stelle meinen Dank aussprechen.

Des Weiteren durchlaufen wir aktuell eine sehr spannende Zeit. Wir erleben die Transformation am Standort unmittelbar mit und haben die Chance, sie mitzugestalten. Mein Wunsch wäre, dass die Firma die Transformation gut bewältigt und bald in ruhigeres Fahrwasser kommt (da spricht der Seemann in ihm), was folglich weniger Druck und mehr Zufriedenheit für die Mitarbeitenden bedeuten würde.

Bei Anliegen bittet Gernot Scharf um frühzeitigen Kontakt und ist jederzeit offen für vertrauliche Anfragen per E-Mail.