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Jahresgespräch mit CEO Dr. Severin Schwan

Zum Auftakt der gemeinsamen Sitzung präsentierte CEO Dr. Severin Schwan die Zahlen für das Geschäftsjahr 2014. Danach stellte der AVR seine Fragen an Dr. Severin Schwan. Als erstes ging es um die neuerliche Anpassung im Rahmen von pRED Strategy, diesmal im Bereich pRED Development. Der AVR wollte wissen, in welche Richtung die Entwicklung gehe. Auch betonte der AVR, wie er schon bei anderen Gelegenheiten zum Ausdruck gebracht hatte, dass es aus seiner Sicht sehr wichtig sei, dass baldmöglichst Ruhe bei pRED einkehre, da die Mitarbeitenden von pRED viele Veränderungen mitmachen mussten. Dr. Severin Schwan antwortete auf diesen Input, dass er eine gewisse Unruhe bei den Mitarbeitenden nachvollziehen könne, er aber ein gutes Gefühl für pRED habe und pRED mit der neuen Struktur bestimmt wieder zur Ruhe finde. Ausserdem hob er die grossen Investitionstätigkeiten im pRED-Bereich für Basel in der Höhe von 1.7 Milliarden Schweizer Franken hervor.

Weiter ging es mit den positiven Resultaten der Mitarbeiterumfrage GEOS im Jahr 2014. Der AVR fragte nach, wie der CEO diese Ergebnisse beurteile. Dr. Severin Schwan gab seiner Freude über die guten Werte zum Ausdruck. Es habe sich aber gezeigt, dass die Prozesse in vielen Bereichen noch verbessert werden müssten. AVR-Präsident Adnan Tanglay wies darauf hin, dass bei den Mitarbeitenden die persönlichen Besuche, die Dr. Severin Schwan am Anfang seiner Amtszeit in verschiedenen Bereichen abgestattet hatte, sehr gut angekommen waren. Solche Besuche könnten ein Gefühl für die Stimmung in einzelnen Bereichen und Abteilungen vermitteln, betonte Tanglay. Dr. Severin Schwan bedankte sich für diesen Hinweis und versprach, sich dies zu Herzen zu nehmen.

Zwei weitere Punkte adressierte der AVR. Er brachte zur Sprache, dass er enttäuscht sei, dass man in den Lohnverhandlungen 2015 nicht zu einer Einigung gekommen sei. Weiter formulierte der AVR die Frage, ob und wie in Zukunft auch vermehrt um einheimische Talente geworben würde, gerade jetzt, wo zum einen die Fachkräfte knapper würden und zugleich die Zuwanderung möglicherweise eingeschränkt werde. Dr. Severin Schwan betonte, dass Roche bemüht sei, auch in der Schweiz hochqualifizierte Mitarbeitende anzuwerben. Das neue Ausbildungszentrum in Kaiseraugst sei hierfür eine wertvolle Investition.