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Mit Hilfe von Working Out Loud zukunftsgerichtete Fähigkeiten entwicklen

Irgendwann bin ich bei Currents über die drei Buchstaben WOL gestolpert, die mich neugierig gemacht haben. Daher habe ich mich einfach bei einem WOL Circle angemeldet, ohne genau zu wissen, was sich dahinter verbirgt», erzählt Petra Welter, Vorstandsmitglied beim Angestelltenverband Roche (AVR).

WOL steht für Working Out Loud, eine Methode von John Stepper, bei der es darum geht, einen Rahmen für gegenseitige Unterstützung, Austausch und Inspiration zu schaffen, um emotionale und soziale Fähigkeiten zu trainieren, die heutzutage neben den digitalen Kompetenzen immer wichtiger werden. «Anders als der Name es zunächst vermuten lässt, geht es gerade nicht um aggressives und lautes zur Schaustellen der eigenen Arbeit, sondern vielmehr um selbstorganisiertes Lernen, wie bestehende Beziehungen gepflegt und neue aufgebaut, Wissen und Erfahrungen geteilt und die eigene Arbeit auch durch die Verwendung digitaler Medien sichtbar gemacht werden kann», erklärt Ronald Warnecke, der zusammen mit Andrea Szelenyi, Andrea Wenger und Stephanie Malz im WOL@Roche Core Team dieses Thema vorantreibt.

Idee vor zwei Jahren
Genau vor zwei Jahren, im Oktober 2018, kamen Roche-Mitarbeitende am Social Collaboration Summit in Zürich in Kontakt mit Working Out Loud und waren gleich begeistert. Ein Team tat sich zusammen und führte die Methode als Graswurzelinitiative bei Roche ein. Seit Januar 2019 steht Working Out Loud nun allen Roche-Mitarbeitenden gratis zur Verfügung.

Das Prinzip ist einfach: In einem Zeitraum von zwölf Wochen investieren die Teilnehmenden eines Zirkels jeweils eine Stunde pro Woche. Per Mail werden wöchentlich Anleitungen zur Verfügung gestellt. Diese enthalten Vorschläge, was in der Gruppe diskutiert werden könnte, wie zum Beispiel «Was habe ich diese Woche konkret unternommen, um meinem Ziel näher zu kommen? ». Dazu kommen Praxisaufgaben, wie unter anderem ein eigenes Online-Profil zu erstellen, einen Post abzusetzen oder wildfremde Menschen zu kontaktieren. So werden nach und nach Kompetenzen gestärkt und Hemmungen abgebaut. «Mich hat unter anderem begeistert, dass wir in der Gruppe den Lernprozess gemeinsam gestaltet und uns gegenseitig unterstützt haben. So sind wir gemeinsam gewachsen», berichtet Petra Welter.

Positives Feedback
Mittlerweile haben mehr als 800 Roche-Mitarbeitende in rund 45 Ländern an WOL teilgenommen. Die Erfahrungen sind positiv: «Es wird eine eigenverantwortliche, motivierte Arbeitshaltung gefördert und die Vernetzungskompetenz gestärkt, was für mehr Wissensaustausch und Kooperation über Abteilungen hinweg sorgt», sagt Ronald Warnecke. Das kann auch Petra Welter bestätigen: «Durch das Gelernte traue ich mich beispielsweise eher, auch unfertige Arbeiten mit anderen zu teilen.»

Ziel des Teams ist es nun, noch mehr Mitarbeitende von Working Out Loud zu begeistern: Mindestens zehn Prozent aller Roche-Angestellten sollen mit WOL in Kontakt gebracht und ein Multiplikatioren-Netzwerk aufgebaut werden. Das wird vom AVR unterstützt.

Weiterführende Informationen:
WOL Currents community
Anmeldung:
go.roche.com/WOL
Fragen: