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Geschichte

Der AVR wurde am 19. Januar 1950 im Stadtcasino Basel gegründet. Seit fast 65 Jahren ist der AVR ein starker und anerkannter Personalverband für die Mitarbeitenden im Einzelarbeitsvertrag (EAV).

Zwei Organisationen gingen dem AVR voraus: Im Jahr 1944 war die Roche Betriebsangestellten-Vereinigung (R.B.A.V.) ins Leben gerufen worden, welche die Wahrung der gemeinsamen Interessen der Firma und der Angestellten, die Förderung kultureller Interessen durch Vorträge, und Besuche in industriellen Anlagen zum Ziel hatte. Die R.B.A.V. ihrerseits war aus der schon seit 1918 existierenden „Gruppe Chemie“ hervorgegangen. 1950 entstand der AVR als Parallelorganisation. Stärker als die R.B.A.V. war der neu gegründete AVR darauf ausgerichtet, eine grössere Mitsprache und Interessenvertretung der Angestellten zu erreichen. 1962 beschloss die Firma, die Kategorie „Betriebsangestellte“ aufzuheben, womit es nur noch „Angestellte“ gab. Die R.B.A.V. und der AVR wurden daraufhin zusammengelegt.

Bis 1958 konnten die Angestellten von Roche Basel erste Erfolge verbuchen:

  • Eine 4. Ferienwoche für alle Angestellten
  • Ein Aufruf zum Fleischstreik
  • Die Organisation des ersten „Roche-Abends“, der von der Firma bezahlt wurde.

1960 wurde der erste Pensioniertenausflug lanciert, welcher zwar von der Firma finanziell unterstützt wurde, aber nur dank der Mithilfe des AVR und mit den Autos der Aktiven durchgeführt werden konnte. Bis heute erfreuen sich die Pensioniertenausflüge grosser Beliebtheit.

Die Ziele des AVR sind über die Jahrzehnte ähnlich geblieben. Der AVR nimmt die arbeitnehmerpolitischen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen aller EAV-Mitarbeitenden wahr  (Mitarbeitende im Einzelarbeitsvertrag, inkl. Mitarbeitende der affiliierten Gesellschaften) und vertritt diese gegenüber der Geschäftsleitung. Das erklärte Ziel des AVR ist, dass die Sozialpartnerschaft in einer konstruktiven Weise und mit gegenseitigem Respekt gelebt wird.